Weltreise

Reisen bereichert den Menschen. Er lernt fremde Kulturen kennen, riecht fremde Gerüche, schmeckt fremdes Essen und kann Pflanzen und Bäume betrachten, die er in heimischen Gefilden noch nie zu Gesicht bekommen hat. Wer eine Reise plant, kann sich also auf viele neue Eindrücke freuen. Aber was macht ein Allergiker?

Für ihn ist all das gleichzeitig mit der Gefahr verbunden, unter Umständen heftige Gegen-Reaktionen zu entwickeln und im schlimmsten Fall die schönsten Wochen des Jahres auf der Krankenstation zu verbringen. Doch wenn man sich im Vorfeld gut informiert, dann ist selbst eine Weltreise, mit Stationen auf unterschiedlichen Kontinenten kein Problem.

Das fängt natürlich schon bei der Wahl des Reisezeitpunktes und der genauen Destination an. Eine gute Planung ist hier unerlässlich, damit man nicht zum Beispiel als Pollenallergiker ausgerechnet zur Hochzeit des Pollenflugs in einer bestimmten Region Ferien macht.

Besonders wichtig ist auch die Unterkunft. Vom Flughafenhotel bis zur kleinen Pension: Fast überall findet man nach gründlicher Recherche Unterkünfte der verschiedensten Klassen, die etwa allergikergeeignete Bettwäsche anbieten, die Gerichte auf der Speisekarte speziell im Hinblick auf mögliche Unverträglichkeiten kennzeichnen und die teilweise sogar bei der Wandfarbe und den verwendeten Putzmitteln darauf achten, dass sie in jeder Hinsicht gut verträglich sind.

Und auch die Sprachbarrieren im jeweiligen Reiseland sind bei der Planung zu bedenken. Wie will man etwa vor Ort herausfinden, ob eine bestimmte Zutat bei der Essenzubereitung verwendet wurde, wenn man nicht weiß, was der Name in der Landessprache bedeutet.

Wenn man spezielle Allergiker-Sprachführer (etwa vom europäischen Verbraucherzentrum in Kiel) mit sich führt, kann auch dieses Problem aus der Welt geschafft werden.