Ein großes Plus für Thunderbird ist, dass es für jedes Betriebssystem eine Version von Thunderbird zu erhalten gibt. Damit spricht Mozilla schon mal eine weitaus breitere Masse an, als viele andere E-Mail-Clients. Das Programm ist von der Mozilla Foundation, die essenziell eine gemeinnützige Stiftung ist und dementsprechend nur durch Sponsoren und Spenden finanziert wird. Das legt natürlich nahe, dass es Thunderbird kostenfrei als Download gibt, und das stimmt auch. Als Open-Source-Programm muss man nichts dafür zahlen, aber man freut sich über jede Unterstützung beim Programmieren.
Bei allen aktuellen Browsern kann man die Seiten inzwischen mit einem Klick auf die obere Leiste mit den Tabs wechseln, denn Tabs stellen ein nützliches System zur Verwaltung dar. Die Vorzüge dieses Systems hat Mozilla in seinen E-Mail-Client eingebaut. Thunderbird kann zwischen verschiedenen Nachrichten problemlos hin- und herschalten. In dem Fall, dass man davor einen anderen E-Mail-Client benutzt hatte, braucht man sich nicht zu scheuen, auf Thunderbird umzusteigen. Es ein Leichtes, die Daten, Kontakte und weitere Informationen von dem alten E-Mail-Client zu importieren. In der Thunderbird Hilfe kann man dazu weitere Informationen finden.
Thunderbird beschränkt sich auf das Wichtigste und fungiert nur als E-Mail-Client und nichts mehr. Kalender, Alarmfunktion oder To-do-Liste sind nicht in der originalen Installation enthalten. Das sorgt für eine entsprechend gesteigerte Leistung, da alle auch inaktiven Zusatzfunktionen an der Prozessorleistung nagen. Man kann mit Erweiterungen trotzdem jedes Bedürfnis ausfüllen, falls man doch lieber statt eines separaten Programms für beispielsweise den Kalender, alles im Thunderbird haben will. Dank den Thunderbird Tipps, ist die Installation und Konfiguration mit den Add-ons auch ein Kinderspiel. Im Normalfall dürfte das aber nicht einmal nötig sein. Die Zusatzfunktionen richten sich vollautomatisch nahtlos in das Programm ein.